18. März 2026 - Klimaschutz und Nachhaltigkeit
18. März 2026 - Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Klima-Netzwerktreffen im Kirchenkreis
Klima-Netzwerktreffen im Kirchenkreis
Am 18. März 2026 wurde das Haus der Kirche zum Treffpunkt für kommunale und kirchliche Klimaschutzmanager*innen aus ganz Schleswig-Holstein – und das mit spürbarer Aufbruchsstimmung, viel Energie und durchweg positiver Resonanz.
Erstmals wurde das etablierte Netzwerktreffen von einem kirchlichen Träger ausgerichtet. Die Klimawerkstatt hat dieses wichtige Format erfolgreich „ins Haus geholt“ und organisiert. Ein starkes Signal für die Rolle kirchlicher Akteur*innen im Klimaschutz – und ein voller Erfolg.
Rund 200 Mitglieder zählt das seit 2013 bestehende Klima-Netzwerk Schleswig-Holstein. Dass das Treffen nun erstmals in kirchlicher Verantwortung stattfand, wurde von vielen Teilnehmenden ausdrücklich begrüßt. Die Klimawerkstatt hat dabei nicht nur organisatorisch überzeugt, sondern auch gezeigt, wie engagiert und professionell Kirche im Klimaschutz agieren kann.
Bereits die Begrüßung durch bauwerk-Geschäftsführer Kris Heitmann machte deutlich, worum es an diesem Tag ging: unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Der anschließende Vortrag „Klimaschutz Kirche und Kommune“ von Matthias Marx und Jonas Fischer zeigte eindrucksvoll, wie fruchtbar diese Zusammenarbeit bereits ist – und welches Potenzial noch in ihr steckt.
Ein besonderes Highlight war der Beitrag von Rabea Koss zum Klima-Bürger*innenrat. Das Thema stieß auf großes Interesse und wurde in einem sehr gut besuchten Workshop weiter vertieft. Im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein ist bereits ein solcher Bürgerrat für den Herbst geplant. Ebenso inspirierend war der Input von Dr. Martin Peters zu den „Klimaboomern“, der neue Denkansätze eröffnete. Gemeinsam mit Knut Ole Jensen; Mitglied der Kirchenkreissynode, standen beide im weiteren Verlauf des Tages für Gespräche zur Verfügung.
Im Zentrum stand jedoch vor allem der persönliche Austausch. In intensiven Workshops und thematischen Gesprächsrunden arbeiteten die Teilnehmenden praxisnah an zentralen Fragen des Klimaschutzes – von nachhaltiger Beschaffung über Fördermöglichkeiten bis hin zu innovativen Tools und Strategien. Die thematische Vielfalt und die Offenheit im Austausch machten den Tag besonders lebendig und gewinnbringend.
Auch die Rahmenbedingungen trugen zur gelungenen Atmosphäre bei: Beim gemeinsamen Mittagessen sowie in den Pausen wurde weiter diskutiert, gelacht und vernetzt. Genau diese Verbindung aus fachlichem Input und persönlichem Miteinander macht die Stärke des Netzwerks aus – und war an diesem Tag besonders spürbar.
Zum Abschluss fand Pröpstin Anja Botta wertschätzende Worte für das Engagement aller Beteiligten und betonte die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit. Ein gemeinsamer Spaziergang ins Niendorfer Gehege sowie ein anschließendes freiwilliges Abendessen rundeten den Tag in entspannter Atmosphäre ab.
Das Netzwerk selbst ist bewusst offen organisiert und lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Für das laufende Jahr sind bereits zwei weitere große Treffen in Neumünster und Kiel geplant. Unterstützt wird die Arbeit durch eine Online-Plattform, die Netzwerkassistenz von Sophie Baban (EKSH) sowie durch thematische Ansprechpersonen – aktuell unter anderem Matthias Marx für die kirchliche Perspektive.
Die Begeisterung der Teilnehmenden hat deutlich gezeigt: Dieses Netzwerktreffen war etwas Besonderes. Dass die Klimawerkstatt die Veranstaltung erstmals in kirchliche Trägerschaft geholt hat, wurde nicht nur als organisatorischer Erfolg wahrgenommen – sondern als wichtiger Schritt hin zu einer noch engeren und wirkungsvolleren Zusammenarbeit von Kirche und Kommunen im Klimaschutz.
040 558 220-443