- Leistungen bauwerk: Bauleitung
- Standort: Shanghaiallee 12-14, 20457 Hamburg
- Bauherr: Grundstücksgesellschaft/Shanghaiallee HafenCity GbR
- Architekten: Wandel Hoefer Lorch + Hirsch, Saarbrücken
- Größe (BGF): 6.400 qm
- Fertigstellung: Juni 2012
- Nutzung: Laurentiuskonvent, Wohnungen der ökumenischen Hausgemeinschaft, Kirchengericht, Arbeitsstellen der Nordkirche, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg, Brücke e.V., Bischofskanzlei, Café Elbfaire eG, Ökumenische Kapelle
Ev. -Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein
Ökumenisches Forum
HafenCity
Shanghaiallee 12-14, 20457 Hamburg
Das Ökumenische Forum HafenCity wurde im Juni 2012 eröffnet. Es ist als Haus für eine ökumenische Hausgemeinschaft konzipiert und verbindet Wohnen, Arbeiten, Beratung, Gastronomie, Veranstaltungen und Gebet.
Unter einem Dach finden sich Wohnungen der ökumenischen Hausgemeinschaft, Büros verschiedener kirchlicher Einrichtungen, ein Café, Veranstaltungsräume und eine ökumenische Kapelle. Auch der Laurentiuskonvent, das Kirchengericht, Arbeitsstellen der Nordkirche, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg, die Bischofskanzlei und weitere Einrichtungen sind hier vertreten.
Ein geistlicher Ort im neuen Stadtteil
Das Forum trägt kirchliches und ökumenisches Leben in die HafenCity. Das Gebäude ist nicht als abgeschlossener Rückzugsort gedacht, sondern als offenes Haus, dessen geistliches Leben in den Stadtteil ausstrahlt.
Das Café ElbFaire und die Veranstaltungsräume schaffen Möglichkeiten für Begegnung und Austausch. Die Kapelle bildet einen besonderen Ort der Ruhe und des Gebets inmitten des dynamischen Stadtteils.
Hamburger Klinker neu interpretiert
Entworfen wurde das Gebäude von Wandel Hoefer Lorch + Hirsch aus Saarbrücken. Die Architekten entschieden sich für rote Ziegel – ein Material, das eng mit Hamburg und der Speicherstadt verbunden ist.
Besonders prägend sind zwei Einschnitte in der Fassade. Die Hauswand weicht an diesen Stellen fließend zurück und tritt anschließend wieder hervor. Dadurch entstehen geschützte Räume und eine bewegte Fassade.
An einer der Einbuchtungen ist ein schmales Kreuz aus grün lasiertem Klinker angebracht. Eine Glocke markiert den oberen Einschnitt. Beide Elemente machen die religiöse Bestimmung des Hauses sichtbar, ohne den offenen Charakter des Gebäudes aufzugeben.
Fakten zum Projekt
Impressionen zum Projekt