- Leistungen bauwerk: Bauherr und Projektsteuerung
- Standort: Boberstraße 6, 22547 Hamburg
- Bauherr: bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN
- Architekten: BSP Architekten BDA
- Kooperationspartner: Viebrockhaus AG, HERMANN REEMTSMA STIFTUNG
- Größe (BGF): ca. 5.870 qm BGF inkl. KG
- Fertigstellung: Dezember 2025
Ev. -Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein
Boberstraße
Boberstraße 6, 22547 Hamburg
In der Boberstraße in Hamburg-Lurup ist ein Wohnprojekt entstanden, das soziale Verantwortung und nachhaltiges Bauen miteinander verbindet. Zwei gegenüberliegende Baukörper schaffen insgesamt 52 geförderte Wohnungen und bilden gemeinsam einen geschützten, begrünten Innenbereich.
Das Projekt knüpft an die Entwicklung rund um die Kirche zu den 12 Aposteln an. Nachdem in einem ersten Bauabschnitt an der Elbgaustraße eine neue Kita und zeitgemäße Räume für eine Jugendwohngruppe entstanden waren, wurde am ehemaligen Kita-Standort in der Boberstraße Platz für dringend benötigten Wohnraum geschaffen.
Ein Zuhause für Familien
Mit Unterstützung der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG wurden insbesondere Wohnungen für Menschen geschaffen, die es auf dem Hamburger Wohnungsmarkt besonders schwer haben. 20 Einelternfamilien, die zuvor in temporären Unterkünften gelebt hatten, konnten in ein eigenes Zuhause ziehen. Damit ist die Boberstraße mehr als ein Wohnungsbauprojekt: Sie schafft Perspektiven und stärkt die soziale Infrastruktur im Stadtteil. Familien erhalten einen langfristigen Lebensmittelpunkt in einer gut angebundenen Nachbarschaft.
Nachhaltigkeit konsequent gedacht
Gemeinsam mit dem Generalunternehmen Viebrockhaus wurde bei der Planung und Umsetzung auf einen ressourcenschonenden und energieeffizienten Gebäudestandard gesetzt. Die Gebäude verfügen über eine Recycling-Klinkerfassade und erfüllen die Anforderungen des IFB-Niedrigstenergiestandards sowie des QNG-Premiumsiegels. Photovoltaikanlagen, Gründächer und eine Wärmeversorgung über Wärmepumpen unterstützen einen zukunftsfähigen Gebäudebetrieb.
Auch das Mobilitätskonzept setzt ein klares Zeichen: Auf Stellplätze für private Pkw wurde bewusst verzichtet. Stattdessen steht eine Tiefgarage für Fahrräder zur Verfügung.
Eine lebendige Nachbarschaft
Die beiden Gebäude öffnen sich zu einem gemeinsamen Innenhof. Der Freiraum bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Ort für Begegnung, Spiel und Erholung. So entsteht ein Wohnumfeld, das nicht nur Wohnungen bereitstellt, sondern Nachbarschaft ermöglicht.Nach rund zwölf Monaten Bauzeit konnten die neuen Bewohnerinnen und Bewohner bereits Weihnachten 2025 in ihrem neuen Zuhause feiern.