- Leistungen bauwerk: Bauherr, Projektentwicklung
- Standort: Stapelstraße 8a und 8b,
22529 Hamburg - Bauherr: bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN
- Architekten: kbnk Architekten GmbH
- Größe (BGF): 2.463 qm
- Fertigstellung: Dezember 2022
- Nutzung: Pastorat, Familienbildung, Beratungsstelle für kirchliche Arbeit, Präventionsbeauftragte, Wohnungen und möblierte Mikroappartments
Ev. -Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein
Kirchliches Zentrum Stapelstraße
Stapelstraße 8a und 8b, 22529 Hamburg
Mit dem Kirchlichen Zentrum in der Stapelstraße in Lokstedt ist ein Gebäude entstanden, das kirchliche Arbeit und Wohnen miteinander verbindet. Der Neubau wurde Ende 2022 fertiggestellt und setzt zugleich wichtige Impulse für ressourceneffizientes Bauen.
Im vorderen Gebäudeteil sind vor allem sozial-diakonische Nutzungen angesiedelt. Die Familienbildung des Kirchenkreises bezog Anfang 2023 die ersten beiden Geschosse. Außerdem finden die Beratungsstelle für kirchliche Arbeit und die Präventionsbeauftragte des Kirchenkreises hier neue Räume für ihre Angebote.
Räume, die sich öffnen
Die Räume der Familienbildung sind auf die Bedürfnisse von Kindern und Eltern zugeschnitten. Sie laden die Kleinsten zum Forschen und Entdecken ein und bieten Erwachsenen Gelegenheit zum Austausch und Verweilen.
Das Zentrum öffnet sich damit bewusst in den Stadtraum: Kirche zeigt sich hier nicht nur als Institution, sondern als zugänglicher Ort für Beratung, Bildung und Begegnung.
Im hinteren Teil des Gebäudes wurden Wohnungen in unterschiedlichen Größen realisiert. Ergänzend entstanden sechs möblierte Mikroapartments. Sie bieten Menschen, die eine flexible und unkomplizierte Wohnform suchen, ein attraktives Angebot.
Ressourcenschonend und wandelbar
Das Gebäude wurde in hybrider Beton- und Holzbauweise errichtet. Die tragende Struktur ist so angelegt, dass sie langfristig und für unterschiedliche Nutzungen verwendet werden kann. Eine Fassade aus Holz und Dämmstoffen unterstützt den klimaschonenden Ansatz.
Auch der Innenausbau in Trockenbauweise trägt zur Anpassungsfähigkeit bei. Eine Pelletheizung und eine Photovoltaikanlage unterstützen das Ziel eines möglichst CO₂-reduzierten Betriebs.
Fakten zum Projekt
Impressionen zum Projekt